NEU ab 19.07.2021!!!

Mehr als nur Theater: Die Rollen der Zukunft in der agilen Steuerberatung | #57

Shownotes

In dieser Episode sprechen wir darüber, warum moderne Rollenkonzepte als Organisationsformen in Kanzleien enorme Potenziale bieten – und zugleich erstaunlich selten in der Steuerberatung zu finden sind. Gemeinsam mit unserem Gast Dennis Gebhardt von Schröder & Partner, den wir als Profi für zukunftsorientierte Kanzleistrukturen eingeladen haben, beleuchten wir, wie Rollen Klarheit schaffen, Verantwortung neu verteilen und Zusammenarbeit nachhaltig verbessern können. Eine Folge für alle, die Organisation nicht dem Zufall überlassen wollen und ihre Kanzlei in Richtung Zukunft entwickeln möchten.

Transkript anzeigen

00:00:00: Sag mal, Rollenspiele sind irgendwie aus der Zeit gefallen, oder?

00:00:02: Kommt drauf an.

00:00:03: Du, ich denk, wenn ich Rolle höre, zuerst an Theater- und Schauspiel oder so.

00:00:06: Echt?

00:00:07: Ich denk, wenn ich Rolle höre an Kanzlei-Menschen und deren Rollen in der agilen Kanzlei-Organisation der Zukunft.

00:00:12: Findest du spannend?

00:00:13: Perfekt.

00:00:14: Dann horch rein bei einer neuen Folge von Texan-Tachelis.

00:00:22: Text in Tachelis, der Podcast für Unternehmer mit dem Mindset von heute.

00:00:26: Alle sprechen davon, dass du vom Selbstständigen zum Unternehmer wachsen

00:00:30: musst.

00:00:30: Aber bist

00:00:31: du wirklich bereit zu leiden und zu

00:00:33: ernten?

00:00:33: Wir sind Andy

00:00:34: und Bernie,

00:00:34: Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Unternehmensberater und allem voran Selbstunternehmer.

00:00:39: Und wir zeigen dir Wege auf, um dein Business Kaufmanage planvoll auf Erfolgsspur zu bringen.

00:00:44: Aus der Sicht und mit der Erfahrung von zwei Kanzleienhabern,

00:00:48: die diese

00:00:48: Transformation im eigenen Unternehmen selbst gemeistert haben und viel viele Mandanten bei diesem Weg begleiten, währenddessen wir die Steuern machen.

00:00:56: Lass dich inspirieren, wie das Notwendige mit dem Gewinnbringenden vernetzt werden kann.

00:01:00: Aus einer

00:01:01: Hand.

00:01:01: Viel Spaß bei der heutigen Folge von Tex & Tacheles.

00:01:08: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Tex & Tacheles, dem Podcast für Unternehmer mit dem Mindset von heute und ganz besonders für Kanzlei Menschen mit dem Mindset von heute.

00:01:19: Heute mit einem Gast, den ich gerne gleich das Wort übergebe.

00:01:25: Was sprechen wir heute?

00:01:26: Sperriger Begriff und erklärungsbedürftiges Thema, aber ich denke, das trifft absolut das Thema, was aktuell sehr viel kursiert und was im H.A.

00:01:38: ein Thema Kanzleiorganisation in aller Munde ist, nämlich die rollenbasierte Kanzleiorganisation, also weg von einem sehr hierarchischen Organigrammgedanken hin zum Denken in Rollen.

00:01:50: Und da holt man sich am besten einen Profi.

00:01:53: Dieser Profi sitzt in Berlin und heißt Dennis Gebhardt.

00:01:56: Der sollte in der Szene relativ bekannt sein aus der Kanzlei-Leitung von Schröder und Partner.

00:02:00: Und ihr denkt das Thema ja, wir kennen uns aus dem Detax-Kontext, wir kennen uns aus dem Knoll-Kontext.

00:02:06: Ihr denkt das ja schon lange und auch sehr intensiv, wie ihr das immer macht, wenn ihr eine Sache eingeht, dann seid ihr da ja sofort ultimativ auf Niveau.

00:02:13: Deswegen war das für uns absolut logisch, dich zu fragen, ob du uns das nicht mal aufdröseln kannst.

00:02:17: Was ist denn Rolle?

00:02:18: Mit Theater hat das nämlich nicht viel zu tun.

00:02:21: Manchmal

00:02:21: schon.

00:02:22: Manchmal war ich schon in der Erfindungsphase.

00:02:24: Da können wir gleich noch näher drauf eingehen.

00:02:26: Aber sag doch mal, damit unsere Zuhörer, die wenigen, die dich in der Szene möglicherweise noch nicht kennen, wer bist denn du so?

00:02:33: Ja, einen Tag in die Runde.

00:02:34: Vielen Dank an euch für die Einladung.

00:02:37: Ich bin, wie du schon gesagt hast, Dennis Gebhardt.

00:02:39: Ich bin hier bei der Kanzlei Sturr am Partner in Berlin.

00:02:42: Wir haben noch einen kleinen Standort in Stendal in der Kanzlei Leitung tätig.

00:02:47: Das heißt, ich kümmere mich eigentlich um alles, was nicht fachlich ist.

00:02:52: Und klar mal auf, außer Grundsteuer, das lag tatsächlich auf meinem Tisch, aber das ist ein anderes Thema.

00:02:58: Und kümmer mich mit meinem Kollegen Dennis Grünenberg eigentlich um alles Kaufmännische und auch Strategische und bin nebenbei noch bei der DTACS AG als Vorstand unterwegs, habe da auch das Netzwerk mit zu verantworten, worüber wir uns ja dann auch kennen.

00:03:13: Und vielleicht noch als kleine Besonderheit, ich komme nicht aus dem Fach, sondern ich habe tatsächlich mal Unternehmenskommunikation, Marketing und Design Thinking studiert.

00:03:23: Also du hast gesagt, der Profi vor dem Herrn wird das Thema, was wir heute auf der Agenda haben.

00:03:28: Er hat nämlich einen unfernen Vorteil.

00:03:29: Dadurch, als er nicht vom Fach ist, da denkt man ja beim ersten Zuhören, okay, wie soll das gehen?

00:03:33: Und die länger man dazuhört, also das hat ja auch in uns gearbeitet.

00:03:36: Wie baut man da ganz leih auf?

00:03:39: Dein Kollege, der auch denn, das heißt ja wenigstens noch ein bisschen vom Fach ist, aber am Ende auch, um in dem typischen Berater-Sprech zu sein, eben kein Berufsträger ist.

00:03:48: Wie kann das denn gut gehen?

00:03:50: Einer hat halb Ahnung, der andere gar keine, also zumindest nicht von Steuern.

00:03:53: Wie kann denn das gut gehen, eine Kanzlei zu führen?

00:03:55: Ihr habt den Beweis ja mehr als geführt, dass das sehr gut geht und möglicherweise sogar ein unfaire Vorteil ist, dass man mit der Steuer jetzt mal abgesehen von der verlorenen Wette, mit der Grundsteuer komplett an euch vorbei geht.

00:04:05: Also ihr habt den rückenfrei, wenn man so will, das würde ich mir auch, da würden wir uns ja auch... anderen mal wünschen, also echt ein spannendes Setup.

00:04:11: und auch finde ich total augenöffnend, dass man mal weg von dem Rolle, was ist die Rolle des Partners in der Kanzlei, der Steuerberater, macht der das vielleicht auch, macht der vielleicht einen besseren anderen Job als eine Kanzlei zu leiten.

00:04:24: Und dann sind wir ja schon beim Thema, wie denken wir eigentlich in Rollen?

00:04:27: Also als Besonderheit von dir als Mensch und auch Besonderheit von eurer Kanzlei.

00:04:34: Seite der, wie schon anmoderiert, sehr weit vorne gedanklich.

00:04:38: Wie ist das bei euch entstanden?

00:04:39: Also wie kam es, also wer kam da mit der Idee um die Ecke?

00:04:41: Wir spielen jetzt in Rollen.

00:04:43: Wir machen jetzt das Theater.

00:04:45: Ja gut, also angefangen.

00:04:47: vielleicht noch kurz zur Hausgangssituation.

00:04:48: Angefangen haben wir ja seit Jahrzehnten tatsächlich.

00:04:51: Da war schon das Thema, dass die beiden Berufsträger und auch Inhaber für sich erkannt haben, dass, wenn man so eine kritische Größe von zehn, zwölf, vierzehn Leuten erreicht.

00:05:04: Tatsächlich.

00:05:05: plötzlich hat Themen auf der Agenda stehen, die nicht nur heißen AGB und Einkommenssteuer recht, sondern man hat auch was mit Führung zu tun, mit Personalgesprächen und der auch einer gewissen kaufmännischen Geschichte.

00:05:17: Und das war, als die beiden gesagt haben, sie haben eigentlich viel mehr Lust, Mandanten zu beraten und sich in Jahresabschlüsse und Steuererklärungen oder Bratungsfällen zu vertiefen, anstatt sich um SEPA-Lassstrafmandate, Mitarbeitergespräche und so etwas zu kümmern.

00:05:31: Und darüber war der andere Dennis, der ja schon in der Kanzlei war, derjenige, der gesagt hat, ja, ist was, was.

00:05:38: worauf ich eigentlich Lust habe, weil wir beide kennen uns vom Hockey.

00:05:42: Und da haben wir schon gefühlt, weiß nicht, hundertfünfzig Mitarbeitergespräche geführt, bevor wir irgendwie in den Buch den Kontext eingestiegen sind und haben dann halt das Vorgestellt und gesagt, hey, wir würden den ganzen kaufmännischen Bereich, also nicht fachlichen Bereich sozusagen führen.

00:05:57: Und da haben wir eigentlich, wenn man mal jetzt zurückblickt, haben wir damals auch noch nicht erkannt.

00:06:02: Der hat das erste Mal schon so ein bisschen auch in Rollen gedacht und gesagt, okay, das muss ja nicht die Rolle oder der Menschinhaber muss unbedingt auch so einen Laden kaufmännisch führen.

00:06:11: Wie es ja, wenn man mal in den freien Markt guckt, der tatsächlich gang und gäbe ist, dass Geschäftsführer nicht zwingt, diejenigen sind, die dann auch die fachliche Arbeit machen.

00:06:20: Und damit haben wir eigentlich begonnen.

00:06:21: Und jetzt mit dem ganz akuten Rollenmodell.

00:06:25: sind wir im letzten Jahr, im Sommer im Strategiemeding haben wir begonnen, das mal so ein bisschen aufzugreifen und haben jetzt Anfang des Jahres tatsächlich begonnen, in die Umsetzung zu gehen, müssen aber auch sagen, stecken da auch echt noch mitten drin.

00:06:40: Also ist nichts, was jetzt von jetzt auf gleich funktioniert.

00:06:43: Also das heißt, das war jetzt historisch gewachsen, wenn ich jetzt mal übersetze, ihr hattet eine Größe erreicht, wo es Inhaber geführt, nicht mehr, ging, dass man fachliche Expertise und Arbeiten am Mandat mit der Unternehmensführung verknüpfen konnte.

00:07:03: Und dann hat der Dennis, in unserem Fall der Grüne, gesagt, da hätte ich Bob drauf und hat sich quasi dich an seiner Seite gezogen.

00:07:11: Und dann habt er gesagt, komm, wir entwickeln da mal was.

00:07:15: Genau.

00:07:16: Das war tatsächlich dann damals der Stein des Anstoßesviegel.

00:07:19: diese Art der Kanzlei oder Unternehmensführung dann ins Leben berufen haben.

00:07:24: Ja, das heißt ja für uns, wir sind, also dieser Stefan Lami spricht ja von Spieler und Trainer und Spieltrainer.

00:07:35: Spielertrainer, genau.

00:07:37: Da ist in deinem Falle der Olli quasi dann doch Spieler geblieben und du und ihr beiden seid die Trainer.

00:07:45: Und auf unseren Fall, wir versuchen die ganze Zeit hier als Spielertrainer weder Fisch noch Fleisch, irgendwas richtig oder falsch zu machen, haben uns dann auch irgendwann letztes Jahr anguckt und nach Berlin geschaut und gesagt, okay, das könnten wir doch eigentlich mal, oder es wäre cool, wenn wir das auch so umsetzen.

00:07:59: Und bei uns der Andi... zu langsam war, hat er das dann quasi auf dem Innenrucksack bekommen.

00:08:05: Zu langsam war wechselauf.

00:08:06: Genau.

00:08:07: Vor dem Theater-Spiel.

00:08:08: Ja, genau.

00:08:09: Aber du sagst da mehr vor zwei Sachen, die ja schon wirklich außergewöhnlich sind, so zwei, zehn, zehn vor fünfzehn Jahren mit so einer Denkweise, da kann man euch ja durchaus als Pioniere bezeichnen.

00:08:19: In der Steuerbranche.

00:08:20: In der Steuerbranche, genau.

00:08:21: Das

00:08:21: war ganz normal in meinem Studium, fünf bis neun.

00:08:24: Kann ich das ja auch?

00:08:25: Ja, genau.

00:08:26: Du siehst, was ich denke, außerhalb dessen ist das völlig normal.

00:08:29: Nur für uns, die wir so freiberuflich geprägt denken, dass der Berufsträger am Kopf von der Sache ist und einfach alle rollen in der ganzen Kanzlei in sich vereint als Flaschenhals oben, dass man anders zu denken macht irgendwie total Sinn, aber ist trotzdem noch außergewöhnlich.

00:08:43: Und dann, das haben wir uns, als wir uns angefangen haben, mit dem Thema zu nähern, bei uns noch in den Kinderschulen, würde ich sagen, auch festgestellt, dass man euer AHA-Effekt aus dem Jahr zwei Tausend Zehnen rückblickend so, da hat man doch ohne es so witzend möglicherweise auch schon irgendwie so ein bisschen in Rollen gedacht und hat das Kind vielleicht anders genannt, sagt es Mitte vier an zwanzig, da habt ihr in der Strategie gesagt, das gehen wir jetzt an.

00:09:05: Jetzt haben wir anderthalb Jahre später und ich habe da gerade deutlich rausgehört, am Zielseite noch nicht.

00:09:09: Auf gar keinen Fall.

00:09:10: Also, es war tatsächlich so ein bisschen... Die Idee geboren, wir haben ja eh schon immer geguckt, dass wir Verantwortung und darum geht es ja vor allen Dingen auch in Rollen versuchen, in die Mitarbeiter zu geben.

00:09:20: Also Prozessverantwortung ist bei uns schon seit relativ langer Zeit tatsächlich in Mitarbeiterhand, weil wir sagen, warum soll jemand, der zweimal im Jahr eine Buchführung macht, als Berufsträger den Prozess für eine Buchführung vorgeben.

00:09:32: Und da haben wir ja auch schon angefangen, das sind immer so Sachen, die einem im Nachgang erst auffallen, wo man sagt, okay, da hat man auch schon in Rollen gedacht, das machen bei uns Mitarbeiter.

00:09:42: Die sind dafür verantwortlich, tagtäglich die Buchführung zu machen.

00:09:46: Und dementsprechend sollten die auch am besten wissen, wie das am besten die Qualität rausbringt, wie wir es uns gemeinsam vorgenommen haben.

00:09:53: Und dementsprechend ist das jetzt sozusagen nochmal der konsequente Schritt, das weiterzudenken, weil wir dann in den zwanzig-vier und zwanzig für uns einfach festgestellt haben, dass wir mit unserer bisherigen Führung an Grenzen gekommen sind.

00:10:05: Also wir hatten relativ ein kleinteiliger Teams geformt, ein bisschen dieses Kanzlei in der Kanzlei gedacht, Ein Berufsträger, zwei, drei, vier Leute hat, die haben auch nur für ihn die Arbeiten gemacht und haben aber festgestellt, dass wir uns dadurch schon auch irgendwie im gewissen Grad entfernt haben voneinander und haben gesagt, okay, wir müssen Führung neu denken.

00:10:27: Und wir haben dann Führung in Rollen gedacht.

00:10:29: Und das war tatsächlich dann der Stein des Anstoßes zu sagen, okay, wir trennen tatsächlich das Thema Fachverantwortung, Prozessverantwortung und Personalverantwortung voneinander.

00:10:40: und packen das nicht alles unter einen Teamleiter, sondern trennen das in Rollen und haben es jetzt tatsächlich auch so weit geschafft, dass wir gesagt haben, okay, das sind dann auch in unterschiedlichen Personen gelagert.

00:10:49: Und das war so ein bisschen der Stein des Anstoßes.

00:10:51: Und dann kommst du ganz schnell und denkst weiter und sagen, okay, wer hat eigentlich den Hut für IT auf und wer macht eigentlich das Marketing?

00:10:57: Und wie sieht es eigentlich aus mit dem Geschäftsfeld, mit der strategischen Weiterentwicklung von gewissen Parts?

00:11:03: Und so waren wir komplett in diesem Rollenmodell abgetaucht.

00:11:07: Waren uns, glaube ich, auch nicht bewusst, welche Büchse der Pandora wir da am Anfang auch geöffnet haben?

00:11:14: Um das vielleicht nochmal an einem Beispiel klarzumachen, das würde ja bedeuten, Verantwortung, Rolle, dass man die hierarchische Führung verlässt und in so eine Rolle, in das Rollendenken eintaucht, wenn jetzt der Andi als Rolle, Leiter, ich sage Personal, im Moment Personalwesen, ... am Tisch sitzt, kann er das auch ... ... als ... ... wie sage ich sagen ... ... verantwortlicher Mandatspartner ... ... als auch als ... ... für das Personal, also das interne Personal ... ... verantwortlicher Partner sein.

00:11:52: Also er könnte quasi in einer Besprechung ... ... mit dem Lohnteam drei Rollen einnehmen.

00:11:56: Rekt.

00:11:58: In einer lasse ich mich immer sitzen.

00:12:00: Damit das Auslad ist, welchen Hut mal gerade aufwarten soll.

00:12:03: Ich muss ein bisschen sponsern, dann, dass als du kurz nicht geschrieben hast, schöne Grüße in meiner Rolle als, weil das ist ja genau bemerkt, wie das das sich so verinnerlicht, dass man den Leuten sagen muss, ich bin hier übrigens gerade als.

00:12:14: Wie wird man das denn?

00:12:15: Ich stelle mir das gerade so ein bisschen vor jetzt.

00:12:16: Jetzt fragt mich mal ein eigener Papa Mitte-Siebzig, so wie wir hier der Hokus-Bokus in Edermacht.

00:12:20: Früher gab es einen Organigramm und da gab es irgendwie einen Chef und eine Chefin, da gab es da vielleicht eine zweite Führungsebene, die hieß der Teamleiter und das war es dann.

00:12:28: Was ist denn?

00:12:29: Was ist denn so der Unterschied zwischen jetzt so einer Stelle und einer Rolle?

00:12:31: Also wie kann man das auch... Ich habe so einen Organigramm vor, mir klassisch wie das aussieht.

00:12:37: Man muss es ja... Wahrscheinlich muss man es ja irgendwie versuchen aufzumalen, weil das erläuterungsbedürftig ist.

00:12:43: Wie sieht denn sowas aus?

00:12:44: Wie kann ich denn das voneinander abgrenzen?

00:12:45: So die alte Denke-Stelle mit der, sagen wir mal, neuen Denke-Rolle.

00:12:50: Und der interessiert sich auch für Fußball?

00:12:54: Ja, wir sind eher die Tennis-Family, ne?

00:12:56: Also wenn ihr kommt aus dem Hockey, wir kommen hervorragend aus Tennis.

00:13:00: Aber ich glaube, er würde es verstehen, wenn man jetzt im Fußball als Sport begeistert.

00:13:03: Weil

00:13:05: Julian Nagelsmann hat ja tatsächlich in der EM ja auch mit dem Thema Rollen und Rollenmodell rumhantiert und hat ja auch gesagt, okay, es gibt für mich jetzt nicht den klassischen rechts außen, links außen klar, also Stellenbeschreibung, Rechtsverteidiger, der hat die Aufgabe hinten außen den Flügellicht zu halten, aber auch offensiv mitzuspielen, um die Bälleforstor zu bringen.

00:13:29: hat aber dann in der Person, ich weiß gar nicht, wer es am Ende war, aber hat dann in der Person auf jeden Fall auch noch mal jemanden gesehen, der sagt, okay, den brauche ich aber auch als Menschenverbinder zwischen den Ebenen, damit auch Abwehr mit Mittelfeld vernünftig redet, also da einfach auch noch mal eine neue Rolle geschaffen, um eben nicht nur zu sagen, ey, das ist mein rechter Verteidiger, sondern ich brauche den auch in anderen Aufgaben und anderen Verantwortungsbereichen für das Team.

00:13:56: macht es eigentlich ganz cool, dass so dieses Thema Stelle wirklich groß gedacht ist.

00:14:01: Also bei einem Handwerker, ich meine ihr seid ja nicht nur Adressierter, nicht nur Kanzlei-Menschen, sondern ja auch Unternehmer bei einem Handwerker, da gibt es den klassischen Gesellen.

00:14:09: Und wenn der aber besonders gut ist im Aufmaß erstellen mit irgendwelchen digitalen Tools, dann wäre es vielleicht clever, denen gar nicht... so viel handwerklich machen zu lassen, sondern vielleicht hat er viel mehr Spaß in seiner Rolle als Mister Aufmaas von Baustelle zu Baustelle zu hopfen und das eben gut umzusetzen.

00:14:28: Und das ist, glaube ich, so der Unterschied zu sagen, okay, eine Rolle beschreibt dann tatsächlich ein Verantwortungsbereich, ein Aufgabenbereich und eine Stelle ist doch eher sowas größer gedachtes, statisches, auch eher hierarchisch gedachtes.

00:14:41: Und diese Rollen machen es einem einfacher Flexibel, die hin und her zu spielen.

00:14:47: Cooles Bild.

00:14:48: Definitiv.

00:14:50: Du bist eher fußballartig.

00:14:52: Korrekt, ich habe verstanden, was war.

00:14:53: Ich

00:14:53: auch.

00:14:54: Ich

00:14:55: kann ja auch die Pult zuhören.

00:14:55: Wo ich vielleicht zwar teile.

00:14:58: Beziehe das jetzt mal auf unseren Fall oder vielleicht den Fall, den ihr Böschröder und Partner

00:15:02: habt.

00:15:04: Also beispielsweise Teamleiter, in eurem Fall Einkommenssteuer.

00:15:08: Was kann der alles für Rollen haben?

00:15:11: Haben wir nicht.

00:15:12: Also da fängt es schon an.

00:15:13: Wir haben also unser Team Einkommenssteuer.

00:15:16: Einkommenssteuer wird sozusagen geführt durch eine Geschäftsfeldverantwortung, die sich um all das kümmert, zu sagen, okay, wie kann ich diesen Bereich strategisch weiterentwickeln?

00:15:26: Welche Zielgruppe wollen wir ansprechen?

00:15:27: Welche Produkte wollen wir ansprechen?

00:15:29: Welchen Preis wollen wir dafür nehmen?

00:15:30: und so weiter und so fort?

00:15:31: Rolle, Geschäftsfeldverantwortung.

00:15:33: Dann haben wir Rolle, Fachverantwortung.

00:15:35: Das sind die Personen an uns, die tatsächlich den fachlichen Part aufhat, also verantwortlich ist für den fachlichen Output im Team Einkommenssteuer.

00:15:47: Wir haben mit Grüne den Personalverantwortlichen, also der die ganzen Personalthemen, sicherlich immer in Rücksprache mit einer Fachverantwortung, aber die ganzen Personalthemen spielt, sprich Gehaltsverhandlungen, Mitarbeitergespräche nachhält, Entwicklungsstufen festzuholen.

00:16:01: nachhaltig dran bleibt, dass offene Ohr hat, also all die Themen mit auf dem Weg gibt.

00:16:06: und dann haben wir ein Prozess verantwortlich im Team Einkommenssteuer, die dann die entsprechenden Prozesse, Verstellung einer Einkommenssteuererklärung, VNV-Buchhaltung, Bescheidprüfe und sowas, dann eben in der Prozessverantwortung aufsetzen.

00:16:19: und das sind bei uns tatsächlich vier unterschiedliche Personen.

00:16:22: Dementsprechend hat eine Mitarbeiterin oder Mitarbeiter, der jetzt mal per See Fachmitarbeiter in Einkommenssteuer ist, Erstmal vier Ansprechpartner und vier Leute, die ihn oder sie entsprechend führen, beeinflussen und entwickeln.

00:16:37: Das ist schon total spannend.

00:16:38: von dem, wo kann man ja immer vor Augen habe ich gerade das alte Organigramm, wo dann die Teams immer mit dem Teamleiter versehen sind und der fällt ja dann weg, bzw.

00:16:48: vorher hatte der wahrscheinlich diese Rollen auch schon in.

00:16:51: Das hat man nicht so genannt.

00:16:53: Ich finde das verdeutlich, ist das auch super.

00:16:54: Es ist ja relativ schwierig, jemanden zu finden, der alle vier, alle vier Brillen, die du da gerade beschreibst, noch nicht mal durch alle gut gucken kann.

00:17:02: Weil man ist ja irgendwo stark und irgendwo nicht stark.

00:17:04: Und dass da jemand, der fragt, was macht denn jetzt der Team?

00:17:07: Der setzt sich in der Summe sicherlich aus den Rollen zusammen.

00:17:11: Und dann finde ich total gereifbar.

00:17:12: Und das denkt er dann so in der, ihr sprecht aber schon noch von Teams.

00:17:15: Also Team Einkommen, Steuer oder ich spreche auch vom Team Lohn.

00:17:17: Und da habt ihr dann die, die identischen Rollen und im Rechnungswesen die identischen Rollen?

00:17:21: Genau.

00:17:22: Also wir sprechen schon von Teams und ich meine, die Überlegung ist genau daraus entstanden, wer ist denn meistens Teamleiter Lohn oder Teamleiter Rechnungswesen geworden?

00:17:33: Der, der am besten Buchführung und Jahresabschüsse kann und derjenige, der am besten Lohnabrechnung kann.

00:17:38: Aber ob das jetzt die richtige Person ist, die auch Menschen führen kann, entwickeln kann, abholen kann, haben wir festgestellt, das ist nicht immer der Fall, es ist zumindest nicht, wenn es die Leute alleine machen.

00:17:48: Und deshalb haben wir gesagt, okay, diesen klassischen Teamleiter finden wir einfach nicht und haben dann gesagt, okay, lass uns das mal runterbrechen.

00:17:55: Was sind denn die Aufgaben, die einen Teamleiter für uns hat?

00:17:58: Und haben dann gesagt, okay, dann denken wir das Ding einfach in Rollen und schieben diese unterschiedlichen Rollen unterschiedlichen Personen zu, die dauert ihre Stärken haben.

00:18:05: Und ja, wir haben noch Teams, die aber auch eher so dann in Geschäftsbereiche umgemünzt werden, wenn sie dann auch eine gewisse Größe haben.

00:18:14: Also da sind wir jetzt auch in Erfindungsphase.

00:18:16: Wir haben Team Einkommensstand, Team Lohnen oder Personalwesen und Team Rechnungswesen.

00:18:20: Wobei das Team Rechnungswesen halt auch so groß ist, dass man zumindest schon mal in zwei Vertretungskreisen denken muss.

00:18:25: Also das ist dann auch wieder, es ist jetzt ein Team.

00:18:28: Also wir definieren es als ein Team, aber mit zwei unterschiedlichen Vertretungskreisen, weil sonst wird es mit der Urlaubsplanung auf jeden Fall ein bisschen schwierig.

00:18:36: Wenn ich jetzt vier verschiedene Rollen für beispielsweise das, ich nenne es jetzt noch, Team Einkommenssteuer habe, dann... Seid ihr entweder eine super große Company und habt dem Team Einkommenssteuer richtig viele Leute oder aber ihr seid es nicht und vielleicht haben dann diese Rolleninhaber auch noch andere Rollen Verantwortung für andere Teams, korrekt?

00:19:00: Weil ich sage jetzt mal, der Grüne in dem Falle, der würde wahrscheinlich dann noch die Personalrolle für einen anderen Bereich auch haben, ja?

00:19:08: Ja, genau.

00:19:09: Also ich habe es mal aufgeschrieben, bei mir sind es aktuell, ich bin gerade auf elf Rollen gekommen, die ich aktuell inne habe.

00:19:14: Okay, und das ist auch so was.

00:19:15: Das sieht so ganz gut aus.

00:19:19: Ich frag mich, ich finde das auch super, aber ich stelle mir das Handling so extrem schwer vor.

00:19:25: Also gerade bei elf Rollen, also das ist, wie nimmst du mir denn da so ein bisschen die Sorge, dass du immer genau weißt, wer den ansprechen muss für eine Rolle, wer welche Verantwortung dann hat als Rolleninhaber und dass er sich da nicht verwurscht.

00:19:41: Du

00:19:41: musst so verschiedenfarbige Kappen in Flur legen, damit das am Anfang sich schon einschlafen kann.

00:19:45: Oder schlafen

00:19:46: morgens.

00:19:46: Weil ich finde, dass wir vielleicht noch kurz davor vor die Antwort gezogen, was ja total greifbar ist.

00:19:52: Also finde mal einen Teamleiter, der alle vier Skills hat, die diese, die wir es ja nicht finden.

00:19:57: Also völlig griffig, logisch das so aufzubauen.

00:19:59: Aber dann genau das Problem, wie löst man das in der Praxis auf, dass man jedes Mal nicht in jemanden fragen muss, du bist hier gerade in der Rolle als das, oder hey geh aus meinem Gehege raus.

00:20:10: Ist hier Geschäftsfeldverantwortung und du bist Personal her und nicht andersrum?

00:20:14: Das ist ja genau das, was es dann auch so schwierig und komplex macht.

00:20:19: Also genau aus dem Grund hängen wir ja auch, also was heißt hängen, aber genau aus dem Grund sind wir in dieser Entwicklung drin, wo sich alle Seiten auch erstmal finden müssen.

00:20:27: Also zu wissen, mit welchem Anliegen gehe ich zu welcher Rolle oder zu welcher Person am Ende.

00:20:33: Also erstmal auch klarzustellen, welche Person spielt dann welche Rollen.

00:20:37: Und dann im zweiten Schritt natürlich auch zu kommen, mit welchen Themen kann ich zu welcher Rolle dann auch gehen und die Rolle dann auch, dass dann auch die richtige Rolle ist, der oder diejenige mir dann auch entsprechend die Entscheidung mitteilen kann.

00:20:49: Das ist genau die Findungsphase.

00:20:51: Und wenn du das mal achtunddreißig Köpfe spielst, weißt du, was wir Phasenweise für einen kurden Modell und durcheinander haben und hatten?

00:20:59: Das ist schon so.

00:21:00: Aber es macht auch, wie du schon sagst, macht auch einfach extrem viel Spaß, wenn man den Leuten jetzt in den Spiegel folgt und sagt, du Eine Frage, ich komme gerne dazu, aber in welcher Rolle hast du mich jetzt eingeladen?

00:21:10: Ja, weiß ich gar nicht, als Mapo.

00:21:11: Achso, okay, die Rolle gibt es übrigens nicht mehr.

00:21:14: Mensch gibt es noch,

00:21:14: ja?

00:21:14: Ich stelle, Mapo gibt es nicht mehr, definiere die Rolle.

00:21:18: Okay, das ist auf jeden Fall sehr, sehr interessant.

00:21:21: Das ihr habt eure Mannschaft gesagt, wir machen jetzt eine Operation am offenen Herzen und die dauert auch ein bisschen länger.

00:21:26: Ihr müsst jetzt gnädig mit uns sein, wenn wir hier in der Findungsphase sind, bis wir wissen, welche Kappe wir gerade aufwarten, ohne sie zu sehen.

00:21:32: Also, ich glaube, wir haben es nicht so offen kommuniziert, aber wir stellen jetzt immer mehr fest, das ist genau der Schritt da, den wir gemacht haben.

00:21:39: Wir dachten tatsächlich, dass es schneller geht.

00:21:41: Also, wir haben das im Jahresanfang im Kickoff vorgestellt.

00:21:44: Hier, wir machen Führung in drei Rollen und haben dann über den Sommer hinweg die anderen Rollen mal definiert, haben die allen online vorgestellt und dann haben wir gesagt, ja gut, jetzt reden wir mit allen Teams nochmal drüber und dann wird es schon laufen.

00:21:59: Nee.

00:22:00: Aber das ist mittlerweile, dass mittlerweile unsere Leute tatsächlich wissen, was sie an uns haben im positiven und negativen.

00:22:10: Also sie kennen das auch schon so ein bisschen, dass wir eigentlich ständig im Wandel sind.

00:22:14: Und vielleicht noch eine Sache, was uns wirklich geholfen hat, uns hat jetzt einen Berufsträger, auch Geschäftsführer tatsächlich kurzerhand verlassen.

00:22:22: Und wir haben nie darüber nachgedacht, okay, wir müssen jetzt eine neue Stelle aus schreiben, Steuerberater, Geschäftsführer, Niedungs- und Indie-Erhäusungsleiter.

00:22:30: sondern wir haben einfach intern überlegt, welche Rollen hat er gespielt und wie können wir diese Rollen intern verteilen?

00:22:36: oder für welche Rollen müssen wir uns gegebenenfalls extern nochmal Expertise holen?

00:22:40: und schon hast du natürlich ein viel breiteres Feld, wie du dieses Thema angehen kannst, weil wir halt nicht einen Niederlassungsleiter, Geschäftsführer, Steuerberater gesucht haben, sondern einfach geguckt haben.

00:22:50: Ich glaube, ich weiß gar nicht, was am Ende jetzt hängen geblieben ist.

00:22:53: Ich glaube, wir brauchen noch ein bisschen Fachmitarbeiter in der Beratung, aber das ist ganz anders zu finden, als dann so eine Stelle zu besetzen.

00:23:00: Als ihr das jetzt ausgerollt habt, habt ihr dann so was wie ein Organigramm in Rollen den Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung gestellt?

00:23:14: oder wie macht man so was?

00:23:15: Weil Organigramm von oben nach unten ist ja relativ einfach.

00:23:22: Also wir waren ja tatsächlich schon immer eher in so einer Matrix-Organisation, wo dann verschiedene Leute an verschiedenen Stellen aufgetaucht sind unterwegs, haben aber jetzt festgestellt, mit den Rollen funktioniert es nicht.

00:23:33: Also wir haben bis seit Sommer kein richtiges Organigramm mehr, sondern sind eher in genau solche Verantwortungsreise gegangen, zu sagen, okay, die Geschäftsfeldverantwortung vom Team Private Steuern ist eben verantwortlich für den Personalverantwortlichen, für den Fachverantwortlichen, für die... Prozessverantwortung und auch die Mitarbeiter in dem Team.

00:23:54: Aber in welcher Relation und zu welchen Themen sind dann wiederum die Schnittstellen, die du einfach zwischen den Rollen definieren musst?

00:24:00: Also ein klassisches Organigramm haben wir aktuell nicht mehr und ich tue mich tatsächlich auch schwer, aktuell einzuerstellen.

00:24:07: Ja, ich denke aber so ein bisschen an wie so ein Berechtigungskonzept.

00:24:10: Wenn ich irgendwie administrieren möchte, dann kann ich ja quasi Personen administrieren oder auf Berechtigung administrieren.

00:24:17: Und wenn ich jetzt Berechtigung mit Rolle ersetze, dann könnte man ja sagen, welche Rollen gibt es in meinem Unternehmen?

00:24:23: Und wer hat die inne?

00:24:23: Vielleicht hat auch eine Rolle zwei Personen, wer weiß, mit Vertretung.

00:24:27: Und dann könnte ich quasi auch schauen, wenn ich das dann ausgefüllt habe, Person Andreas Pelzer hat.

00:24:31: Und dann könnte ich dahinter jetzt die Rolle dann sehen.

00:24:33: Also man kann es wahrscheinlich zweierartig, zweistufig aufbauen.

00:24:37: Jetzt haben es sehr viele Berufsträger auch zu packen bekommen, weil sie an der Administration vom Datefstik denken.

00:24:41: Und am zwölften Mal das Gleiche sagen, das ist ja wie die Steffi, auch die Steffi war ja auch schon wie die Martina.

00:24:46: Vielleicht ist das ja jetzt zumindest das die gleiche Rolle.

00:24:48: Und dann machen wir das Berechtigungskonzept eher in Rollen.

00:24:55: Ja.

00:25:00: Also wir haben jetzt unser Berechtigungskonzept eines Rollenkonzepts anpassen, aber das ist ein anderes Ding.

00:25:05: Ja, das ist dann.

00:25:07: noch mal was für sechsundzwanzig zusätzchen oder sieben zwanzig.

00:25:11: Er siebenundzwanzig würde ich sagen.

00:25:13: Ich finde es cool, das genau von da los zu denken.

00:25:14: Die Frage ist ja von vorne und hinten nach vorne, weil das da los zu denken und dann den Schritt den du grad sagst danach zu gehen, eigentlich ziemlich logisch.

00:25:24: Ich

00:25:24: hätte noch eine Frage jetzt direkt im Anschluss.

00:25:29: Es werden sich wahrscheinlich viele Fragen, die das nicht haben.

00:25:32: Warum überhaupt?

00:25:33: Klar, wir haben da am Anfang mit begonnen, weil es schwierig wird, Trainer, Spieler, Spieler, Trainer, also auch Führung und Fachkompetenz zu vereinen.

00:25:41: Aber wo ist denn genau der Riesenbenefit aus der Art zu führen im Vergleich zur iraschen Führung mit Teamleitern?

00:25:52: Ich meine, den Beweis müssen wir natürlich auch erst noch antreten.

00:25:56: Aber wir hoffen uns auf jeden Fall davon, dass wir mit diesem Schritt flexibler agieren können.

00:26:02: Und wir sind in der Welt, die sich immer schneller verändert.

00:26:05: Ich meine, das, was alles auf uns in der Branche einpasselt, aber auch auf jedes andere Unternehmen, wird ja immer mehr, immer schneller, immer größer, immer weiter.

00:26:14: Und wir hoffen einfach, dass wir darüber die Verantwortung für diese Themen auf mehr Schultern verteilen können.

00:26:22: und dadurch flexibler auf die Anforderungen, die da auf uns zukommen reagieren können, weil wir halt sagen, okay, also wenn man jetzt alleine an, jetzt war wieder beim Thema die Meldung bei Datif Updates reingeht, ich weiß gar nicht, gefühlt Hundertfünfzig am Tag, wenn die eine Person sichten soll und das funktioniert ja gar nicht, aber wenn du dann weißt, okay, ich teile das auf fünf Köpfe auf und jeder guckt sich seinen Bereich an, sind es für jeden schon nur noch, was waren es, dreißig?

00:26:52: Oder?

00:26:52: Hundertfünfzig durch

00:26:53: fünf?

00:26:54: Hundertfünfzig, ja, ich hatte hundert.

00:26:55: Wir verrechnen uns hier regelmäßig, ja.

00:26:58: Wir machen ja auch nichts mit Zahlen, von daher ist nicht so schlimm.

00:27:00: Aber es kommt drüber, was gesagt wird.

00:27:03: Genau, aber dann hast du halt einfach die Chance, dass jeder nur dreißig sondieren muss und die umsetzen muss.

00:27:08: und darüber erhoffen wir uns, Geschwindigkeit zu gewinnen und flexibel auf die Anforderungen, die da kommen werden.

00:27:14: Wie sie aussehen, wissen wir noch nicht, aber dann auch reagieren zu können.

00:27:19: Hast du das Gefühl, dass das auch was mit dem Verantwortungsübernehmen bei den einzelnen Rollenträgern, also dass das positiv drauf einzahlt?

00:27:27: Ich stelle mir jetzt gerade der alte Teamleiter, der alles in sich vereint hat, der früher der geworden ist, in der Einkommensteuer, der die besten Einkommensteuer erklären, clocken konnte, wo dann möglicherweise das Team früher mal gesagt hat, ja, das kann der wirklich ganz gut, wenn der mit mir spricht, der wird's halt immer dunkel, aber das macht er nun mal erst nur mal dafür verantwortlich.

00:27:43: So wenn wir das jetzt in verschiedenen Rollen denken, dann könnte man das ja auch gedanklich, auch nach Neigung, nach Interesse viel besser bespielen, das fällt und macht das von der anderen Seite gesprochen.

00:27:53: oder habt ihr dann Erfahrungswert, sind die Leute übernehmen sie mehr Verantwortung?

00:27:57: Wollte das für sie greifbarer wird und weil das mehr ihrer Neigung entspricht?

00:28:02: Also du brauchst natürlich den Typus Mensch, der schon Lust hat darauf Verantwortung zu übernehmen.

00:28:06: Also auch die Frage, ich glaube nicht, dass das für alle, die jetzt hier so bei uns in der Wange unterwegs sind, aktuell der Schritt ist.

00:28:14: Aber die Lust haben auf Veränderung und die Lust haben Verantwortung zu übernehmen und die auch sehen und erkennen, dass das, was sie jetzt aktuell und die letzten fünf Jahre gemacht haben, vielleicht in drei, vier Jahren nicht mehr in der Ausprägung gefragt ist, die erreichst du damit auf jeden Fall und die haben auch Lust, da diese Verantwortung zu übernehmen.

00:28:31: Entscheidend ist, dass du auch die Leute dahin begleiten musst und denen den Raum geben musst, damit sie sich dahin entwickeln können, weil nur weil du jetzt sagst, wir spielen jetzt in Rollen, wird der gemeine Steuerfachangestellte oder wäre auch immer nicht sagen, Juho, alles klar, ich weiß Bescheid, sondern du musst die Leute natürlich dahin führen und das dann auch anleiten und die Leute mitnehmen und abholen.

00:28:53: Aber wenn du das geschafft hast, dann gibt es, glaube ich, nochmal eine ganz andere Zufriedenheit da, zumindest bei unseren Leuten, weil sie selber gestalten können und weil sie selber Einfluss darauf nehmen können, wie wir uns in Zukunft entwickeln werden.

00:29:07: Überlegt die ganze Zeit.

00:29:09: Wenn ich jetzt an meiner eigene Ausbildungszeit oder generell Arbeitszeit als Angestellter denke, dann haben Teams ja auch ganz oft zusammengesessen.

00:29:16: Und dann also räumlich.

00:29:18: Räumlich.

00:29:18: Und wenn ich mir dann überlege, klar, dann wird es, wenn du eine Frage hattest, ging es natürlich einen Tür weiter zu Teamleitungen, hast du da gefragt.

00:29:25: Ich glaube jetzt unsere jetzige Arbeitsweise, spätestens seit Corona remote zur Arbeit in einem Homeoffice, erfordert, glaube ich, auch ein Neudenken.

00:29:33: Also in die Richtung, wo wir, wo ihr schon länger seid und wir jetzt auch seit einem Jahr.

00:29:38: vielleicht so als Argument auch dafür, sich mit so was zu beschäftigen.

00:29:42: Ich sehe das auch mit Blick auf Recruiting und Zukunft.

00:29:46: Das wird ja nicht nur alles schneller, komplexer und verdichteter, sondern auch Thema Arbeitgeberattraktivität.

00:29:51: Ich glaube, ich fässt daran, dass das durchaus was ist, was scheinig ist.

00:29:55: Wenn man damit, wenn man das umgesetzt hat, positiv durch diesen Schlauch durch ist, dass das halt ruckelig ist, bis das um ist, dass alle das Theater-Spiel in Rollen verstanden haben und umgesetzt und lieben gelernt haben, aber spätestens dann, Würde mich das, ich versuch's mich nicht nur immer in die Rolle des Mandanten, sondern auch in dem Fall jetzt mal in die Rolle eines Kanzlei-Menschen, nämlich Mitarbeiter rein zu versetzen.

00:30:15: Das macht ja schon mehr Bock, als unter den Teamleister, Leiter gepresst zu werden oder selber einer sein zu müssen, mit Hüten auf, die man nicht weder kann, noch gerne mag.

00:30:24: Dass Sie so im Jahr noch mal sprechen, dann sag ich, ob das Bock macht oder nicht.

00:30:28: Ja, kennst du, bei Po kennst du ne Kanzlei, die da ähnlich weit fortgeschritten, oder habt ihr irgendwo ein Rollmodel, die noch vor euch sind, oder seid ihr die Pioniere?

00:30:38: Also, hohe Model glaube ich nicht.

00:30:40: Ich meine, wir haben ja in der Dietags ein Paar, die den sehr hologratischen Ansatz wählen, der sogar noch, ich glaube noch extremer ist, als wir ihn wählen.

00:30:50: Also du bist ja immer so zwischen Hierarchie und kompletter Hologratie und jeder darf entscheiden und alle dürfen.

00:30:58: Von daher muss da glaube ich jeder seinen eigenen Weg finden.

00:31:01: Ich glaube in Rollen, wenn wir jetzt in der Dietags sind mit WPH oder auch im Steuerbüro aus Braunschweig, die sind ja schon glaube ich sehr ähnlich unterwegs und viele, die jetzt gerade dabei sind, das auch zu implementieren.

00:31:13: Ich glaube, wichtig wird aber sein, für jeden auch den eigenen Weg zu finden, zu sagen, okay, wie viel will ich in die Fläche, in die Breite, an Verantwortung treten und wie weit will ich mich als am Ende Inhaber zurücknehmen und wie viel will ich dann auch noch führen?

00:31:28: Also wir lassen uns ja am Ende auch nicht mit.

00:31:30: mit einem Oli als Gesellschaft der Geschäftsführer zusammen mehr auch nicht neben die Strategie festzulegen und auch klare Ziele zu definieren und auch ein paar Entscheidungen ganz klassisch hierreiches zu treffen.

00:31:40: Trotzdem ist es uns wichtig dann in der Umsetzung frühstmöglich die Leute mitzunehmen und zu sagen, hey, das ist was, was wir gemeinsam wuppen wollen.

00:31:47: Weil wir da sehen, dass es ab einem gewissen Punkt für uns nicht mehr sinnvoll ist, dass da zu viele mitreden.

00:31:54: Das kann aber für andere ganz anders funktionieren.

00:31:57: Wie man nochmal eine coole, coole Aufklärung oder coole noch mal greifiger rollen modell ist nicht für jede kanzlei was man so als step eins da muss man schon ein mindset verhaben eine größe verhaben sonst wird es keinen sinn machen und auch bereit sein abzugeben also dieses typische frei berufler denken abzulegen dass das eine und aber gute messager dass man in dem rollen modell durchaus auch noch schattierungen hat richtungen sehr sehr participativ das ganze oder doch ein Zwar auf Rollen basierendes Denkansatz, was aber trotzdem noch hierarchische Denkmuster hat, wenn man sagt, da verzettelt man uns einfach, wenn wir das jetzt hier im Volksentscheid alles machen.

00:32:34: Das ist ja die gute Nachricht, dass das jetzt nicht für die meisten ausgeschlossen ist, so zu denken.

00:32:40: Wird mich als Mitarbeiter interessiert, um den Kätzler in die Richtung denken, würde ich Vorstellungsgespräch sofort fragen und sich in vielen Fällen wahrscheinlich eine blutige Nase holen.

00:32:47: Holokratisch, oder wie?

00:32:49: Zumindest mal rollen, ob das dann die holokratische Rollen denken ist.

00:32:52: Das habe ich immer bis... ... aus Obershausen weggefahren sind, ... ... dann nie gehört, holokratisch.

00:32:58: Also wieder was gelernt.

00:33:00: Du hast ja so drüber nachgedacht, ... ... bin aus der Falschung vom Parkplatz gefahren.

00:33:03: Rückwärts.

00:33:05: Um noch mal zurückzukommen, ... ... ich glaube wirklich, ... ... dass die Kernüberzeugung da sein muss, ... ... loslassen zu können.

00:33:11: Also das merken wir jetzt auch, ... ... wir haben uns ja auch jahrelang hier grün ... ... und ich auch eigentlich beide um alles gekümmert irgendwie, ... ... und wir haben jetzt auch Anfang des Jahres ganz klar ... ... in den Cut gesagt, okay, wir ... haben jetzt jeder für uns auch in seinem Verantwortungsbereich.

00:33:23: Und das ist schon im ersten Augenblick komisch.

00:33:25: Und so wird das Berufsträgerin auch gehen, die sagen, hey, ich kann doch jetzt nicht die Mitarbeiter Gespräche, kann ich doch jetzt nicht außer Hand geben, nur weil da jetzt jemand Personalverantwortung übernommen hat.

00:33:35: Aber da sich genau von zu lösen und zu sagen, OK, ich muss gar nicht in alles involviert sein oder hundertprozentig selber machen, wir haben so krass an Geschwindigkeit gewonnen.

00:33:43: Also du gewinnst einfach an Geschwindigkeit, weil du eben nicht mehr in einem drin bist.

00:33:49: Und ja.

00:33:50: Du kriegst eine Unschärfe rein mit, keine Ahnung, drei bis vier Prozent nach links und drei bis vier Prozent nach rechts.

00:33:56: Aber dafür bist du einfach dreimal so schnell.

00:33:59: Wir saßen im Strategie-Meeting im Juni nach einem halben Jahr zusammen zu dritt und haben uns erst mal zweieinhalb Stunden darüber unterhalten, was eigentlich bei wem in welchem Bereich irgendwie passiert ist, damit alle mal wieder auf dem Stand sind.

00:34:09: Und das ist schon was, wo man merkt, diese Geschwindigkeit werden wir in Zukunft, glaube ich, brauchen.

00:34:14: Und dafür ist es wichtig, Klarheit zu finden.

00:34:16: und Sachen auch einfach abzugeben und zu sagen, okay, das wird gemacht.

00:34:20: Es wird nicht zu hundert Prozent so gemacht, wie es gemacht hätte, aber dann wird es wenigstens gemacht und nicht geschoben.

00:34:26: Zu dem Beispiel Mitarbeitergespräch habe ich gerade direkt gedacht.

00:34:29: Der Andi macht ja bei uns Mitarbeiter und dadurch, dass wir ja auch mittlerweile in etwas größere Einheit sind, arbeitet man natürlich auch nicht immer mit jedem Kollegen so eng zusammen.

00:34:40: Und ich kann mir genau vorstellen, was du meinst.

00:34:42: Der Andi muss mich oder Marcel dann fragen und wie klappt es mit ihm oder ihr?

00:34:47: Und wenn ich natürlich jetzt dann höre, es gibt bei euch die Rolle Grüne, Personal im Bereich Einkommenssteuer, Rewe, wo auch immer.

00:34:54: Und er arbeitet mit denjenigen dann zusammen.

00:34:57: Klar, der kann ja viel besser Feedbacken und Einschätzen als Andy oder ich, der gegebenenfalls noch nie im Jahr mit dem oder ihr zusammenarbeitet hat.

00:35:07: Klar.

00:35:08: Das kann man sofort, kriegt man sofort zu greifen, dass das maximal agiler ist, als die alte Denkmuster und dementsprechend auf Tempo reinkommt.

00:35:17: Wenn du mal überlegst, wenn bei uns, wir haben so aus der Historie gewachsen, einen Teamskanal, Kanzlei-Orga, da wird so alles reingepackt, was nicht fachlich ist.

00:35:25: Da sind sieben, acht Leute drin und bei jedem, wenn er reinschreibt, fragt sich jeder, welche Rolle ist da eigentlich gerade angesprochen.

00:35:32: Wie schnell das geht, das erinnert mich auch stark an das, was die SFS in Dachholz aber errichtet haben.

00:35:37: Als sie gesagt haben, wir haben uns mal davon gegründet, die haben das zwar nicht Rollen genannt, aber die haben wir auch gesagt, wir haben jetzt einfach gesagt, du bist dafür verantwortlich, du machst das jetzt.

00:35:43: Und bei den ganz großen Sachen kann man auf den Kopf zusammenstecken, ansonsten zieh einfach durch.

00:35:46: Dann mache ich jetzt bei Technik, hier würde ich sagen, und du... Dann

00:35:49: geht das Hilfe unter

00:35:50: uns.

00:35:52: Tauschen wir die Rollen.

00:35:53: Ja, man sollte schon darauf achten, dass man auch die Leute in die Rollen gibt, die dann auch eine Präferenz dafür haben und nicht... an die die Technik machen.

00:36:02: Nein.

00:36:05: Ja, cool.

00:36:05: Ich habe noch eine Frage vielleicht abschließend.

00:36:08: Ist das, habt ihr dann an den jeweiligen Rollen auch sowas wie eine Erwartungshaltung?

00:36:12: Also könnte ich, wenn ich bei euch jetzt arbeiten würde, und dann kommst du als im alten Organigramm gedacht mit der Vorgesetzte, weil du kannst Leihleitung auf mich zu, und sagst dir mal, die kannst du dir vorstellen, die Personalverantwortung im Bereich... Rewe zu übernehmen und ich würde dann sagen, grundsätzlich lass mich mal genau wissen, wie dann die Erwartungshaltung an mich ist.

00:36:32: Hätte ich dann so eine Blaupause und sieht die dann genauso aus wie die gleiche Rolle im Teamlohn, die gleiche Rolle im Team, im Team Einkommenssteuer?

00:36:40: Genau, also die Teams sind tatsächlich nur Anhängse sozusagen.

00:36:44: Also wir haben die Rollen definiert über Chefsfeldverantwortung, über Prozessverantwortung, Personalverantwortung und wenn das dann eine bestimmte Teamzugehörigkeit hat.

00:36:52: dann ist es tatsächlich nur das Anhängsende, also das ist die selbe Rolle und auch die selbe Rolle in Beschreibung.

00:36:58: Wir haben es unterteilt in Ziele, die die Rolle hat, in Aufgaben- und Verantwortungsbereiche und dann halt in, woran erkennen wir, dass das erfolgreicher umgesetzt wurde.

00:37:09: Also das sind so die eher weichen Geschichten.

00:37:11: Also wir haben jetzt nicht gesagt, da muss jetzt in der Mitarbeiterbefragung eine Note von eins Komma sieben rauskommen oder sowas, sondern eher so diese weicheren Geschichten, aber schon auch darüber zu sprechen und zu sagen, okay, woran sehen wir, dass jemand seine Rolle erfolgreich ausübt.

00:37:27: Und das ist natürlich bringt es Klarheit in dem Moment, wo du mit neuen Leuten darüber sprichst, die dann auch abzuholen und zu sagen, hey, das ist übrigens deine Rolle.

00:37:35: Das sind übrigens auch deine Schnittstellen zu anderen Rollen.

00:37:37: Also wenn du Fragen hast zum Mandat, dann gehst du dahin.

00:37:40: Wenn du Fachfragen hast, dann gehst du dahin.

00:37:43: Wenn dir was am Prozess komisch.

00:37:44: Vorher musst du dich an denen benden.

00:37:46: Das ist schon auch wichtig, dann diese Klarheit herzustellen und zu sagen, okay, das sind die Leute, die für dich Ansprechpartner sind.

00:37:55: Und das bringt wiederum Klarheit fürs nächste Feedback-Gespräch, weil man was klar kommuniziert und verschriftlich ist hat, woran man sich messen lassen kann und muss.

00:38:02: so ein positiv, in dem Sinne, ziemlich großes Feld und ziemlich spannend und

00:38:09: packen muss an.

00:38:10: Auf jeden Fall.

00:38:13: Tausend Dank für die Einblicke, dass ihr uns da als einer der Pionierkanzlei mal in den Maschinenraum habt gucken lassen.

00:38:19: Fand ich sehr, also ein Thema, was man erstmal verstehen muss.

00:38:22: Ich habe das immer gemerkt.

00:38:23: Ich musste mehrfach dieses Wort fallen und man musste sich da mal miteinander setzen, überhaupt mal Park anzukriegen.

00:38:28: Also das Bild mit dem Fußballplatz und dem Handwerker fand ich auch für Leute, die da... Eigentlich sind sie super ergreifbar und noch total logisch.

00:38:35: Man fragt sich das ein bisschen, warum hat man denn jemals anders gestartet, aber das ist ja auch oft so, dass man am Ende schlauer ist als vorher.

00:38:41: Ich glaube, wenn ich das Fußballbeispiel noch ein letztes Mal aufgreifen darf, WM, was war es?

00:38:46: Eightzehn war Lukas Bodolski zwar als Spieler dabei, aber Rolle war Maskottchen.

00:38:52: Also von daher oder Spaßvogel.

00:38:55: Genau, ne?

00:38:57: In der Hauptrolle.

00:38:58: Hauptrolle,

00:38:58: ja.

00:38:59: Das heißt, wir gehen jetzt auch mal wieder in unsere Hauptrolle.

00:39:01: Mit der Essen.

00:39:02: Bravo.

00:39:04: Bepo, danke.

00:39:06: Beste Grüße nach Berlin.

00:39:07: Genau, auch an die anderen beiden.

00:39:10: Richtig aus.

00:39:10: Vielen Dank an euch.

00:39:11: Bis zum nächsten Format.

00:39:13: Nächsten

00:39:13: Mal.

00:39:14: Das ist

00:39:14: bald wieder

00:39:15: live.

00:39:15: Tschüss.

00:39:15: Tschüss.

00:39:16: Tschau.

00:39:17: Danke.

00:39:24: Zeit aufzustehen.

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